Kommunalforum Alpenraum

4. Kommunalforum Alpenraum

Donnerstag, 16. Juni 2016

Lindner Innovationszentrum Kundl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Kommunalforum Alpenraum:

"Über die Gemeindegrenzen hinaus denken"

Experten diskutierten im Lindner-Innovationszentrum in Kundl, wie Gemeinden und Kommunen ihre Effizienz nachhaltig steigern können.

 „Wir haben in Tirol bereits ein hohes Maß an Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden erreicht. Diese Kooperationen müssen wir auch vor den Vorhang holen“,  erklärte Landesrat Johannes Tratter zu Beginn des 4. Kommunalforums Alpenraum am 16. Juni 2016 im Lindner-Innovationszentrum in Kundl. Rund 80 Gemeindevertreter aus Tirol und den benachbarten Regionen informierten sich bei Vorträgen und Thementischen über Wege zur effizienten Gemeinde.

„Die internationale Verschuldung bedroht unsere Gemeinden nicht akut – die Frage ist viel mehr, wie viele unbezahlte Rechnungen wir unseren Kindern hinterlasse möchten“, fragte Alois Steinbichler, Vorstandsvorsitzender der Kommunalkredit AG. Münsters Bürgermeister Werner Entner berichtete, wie seine Gemeinde die Abfall-Entsorgungskosten über mehrere Jahre um ein Drittel senken konnte. Münster setzt auf enge Kooperation mit dem Tiroler Entsorgungsunternehmen DAKA. Hansjörg Peer, Bürgermeister der Gemeinde Mutters und Martin Angerer (Innsbrucker Kommunalbetriebe AG) erörterten, wie Gemeinden durch Energieeffizienz-Maßnahmen Kosten sparen können.

Bedarf an Spezialisierung steigt

Lukas Rühli, Projektleiter bei Avenir Suisse, skizzierte den Stand der Gemeindefusionen in der Schweiz. Georg Keuschnigg vom Institut für Föderalismus präsentierte eine aktuelle Studie zur interkommunalen Zusammenarbeit im deutschsprachigen Raum: „Die Aufgaben, die Gemeinden lösen müssen, werden immer komplexer. Darüber hinaus steigt der Bedarf an Spezialisierung. Wir müssen über die Gemeinde hinaus in Regionen denken.“ 

Ähnlich sah das auch Regina Norz, Obmann-Stv. Forum Land, in der abschließenden Talk-Runde mit Ernst Schöpf (Präsident Tiroler Gemeindeverband), Andreas Schatzer (Präsident des Südtiroler Gemeindenverbands) und Josef Steigenberger (Vorsitzender des Bayerischen Gemeindetags im Bezirk Oberbayern): „Die Menschen sind viel beweglicher und flexibler geworden, Lebensqualität wird immer wichtiger. Die Bürger erwarten in diesem Bereich Unterstützung von uns – das stellt uns vor große Herausforderungen.“

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Über das Kommunalforum Alpenraum

Das Kommunalforum Alpenraum ist eine Initiative des Tiroler Fahrzeugherstellers Lindner, Mitveranstalter ist das Tiroler Entsorgungsunternehmen DAKA. Kooperationspartner sind die IKB AG, der Österreichische Gemeindebund, der Tiroler Gemeindeverband, der Südtiroler Gemeindenverband, der Bayerische Gemeindetag und Forum Land. Medienpartner sind die Bayerische Gemeindezeitung, das Kommunalmagazin aus der Schweiz und Bauhof-online.

Rückblick 2016

Vorträge 2016


Begrüßung

Mag. Hermann Lindner, Spartenobmann Industrie Tirol


Gemeindefinanzen und der Einfluss internationaler Finanzmärkte

Mag. Alois Steinbichler, Vorstandsvorsitzender der Kommunalkredit Austria AG


Öffentlich-private Kooperation am Beispiel Entsorgung

Werner Entner, Bürgermeister Münster

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Umgesetzte Energieeffizienz-Maßnahmen am Beispiel Mutters

Hansjörg Peer, Bürgermeister Mutters


Interkommunale Zusammenarbeit im deutschsprachigen Raum – Tendenzen und Perspektiven

Georg Keuschnigg, Institut für Föderalismus

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Gemeindefusionen in der Schweiz: Erfahrungen mit der Freiwilligkeit

Lukas Rühli, Projektleiter Avenir Suisse

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Thementische 2016


Wos wiegt, des hot’s

Werner Entner (Bürgermeister Münster), Martin Klingler, Mag. Matthias Zitterbart (DAKA)


Energie- und Infrastrukturlösungen für Gemeinden

Ing. Martin Angerer, Innsbrucker Kommunalbetriebe AG


Flotte Lindner: Miet-Fahrzeuge für Kommunalprofis

Martin Radlingmaier, Traktorenwerk Lindner


Elektromobilität im Gemeindebereich

BM Rainer Siegele, Obmann Umweltverband

Abschluss-Talkrunde 2016


Mag. Ernst Schöpf, Präsident Tiroler Gemeindeverband


Andreas Schatzer, Südtiroler Gemeindenverband


Bürgermeister Josef Steigenberger, Bernried am Starnberger See, Vorsitzender des Bayerischen Gemeindetags, Bezirk Oberbayern

Rückblick 2015

Vorträge 2015


Wildbach- und Lawinenverbauung im Alpenraum: Die Rolle der Gemeinden im modernen Naturgefahrenmanagement

DI Dr. Florian Rudolf-Miklau, Wildbach- und Lawinenverbauung

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Die Naturgefahren der Gefahrenzonenplan und die nachhaltige Flußraumentwicklung am Beispiel der Drau

Werner Tschurtschenthaler, Bürgermeister Marktgemeinde Innichen (Südtirol)

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Rückblick 2014


Begrüßung

KR. Mag. Hermann Lindner

"Wir als österreichischer Fahrzeughersteller freuen uns Gastgeber dieser überregionalen Plattform im Herzen Tirols sein zu dürfen.“


Einleitendes Statement vom Landeshauptmann-Stellvertreter

Josef Geisler, Landeshauptmann-Stellvertreter


Was bedeutet die Energiewende für die Regionen im Alpenraum?

Univ.-Prof. DI Dr. Stefan Schleicher, Karl-Franzens-Universität Graz

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Effizienz- und Motivationspotentiale in den Kommunen – Beispiele aus Vorarlberg

DI Josef Burtscher, Geschäftsführer Energieinstitut Vorarlberg

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Kleinwasserkraftwerke für Kommunen

Stefan Troyer, Technischer Leiter Troyer AG

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Wärme aus der Region für die Region

Ing. Klaus Flörl, GF BioEnergie Tirol

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Wasserkraft und Ökologie – Beispiele und Maßnahmen

Prof. Dr. Dominik Godde, Director E.ON Generation GmbH

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Sinfonia – Smart Cities & Communities

Vizebürgermeisterin Mag. Sonja Pitscheider, Stadt Innsbruck

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Rückblick 2013

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KR. Mag. Hermann Lindner

"Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Vernetzung stehen bei der Premiere des Kommunalforums Alpenraum im Mittelpunkt. Wir als österreichischer Fahrzeughersteller freuen uns Gastgeber dieser überregionalen Plattform im Herzen Tirols sein zu dürfen.“


Die Zukunft der Gemeinden im Alpenraum

Mag. Johannes Tratter Landesrat für Gemeinden, Tirol

„Die Gemeinden im Alpenraum bewegen sich heute in einem breiten Spannungsfeld zwischen ihrer Bedeutung im touristisch wertvollen „Dachgarten Europas“, partiellen Abwanderungstendenzen und neuen infrastrukturellen Herausforderungen. Viele Ansätze müssen da

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Breitband

Mag. Michael Zimper


Wie viel Breitband brauchen die Gemeinden im Alpenraum?

Erster Bürgermeister Josef Mend

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Wie viel Breitband brauchen die Gemeinden im Alpenraum?

Georg Keuschnigg, Mitglied des österreichischen Bundesrates

„Die Verstädterung schreitet auch in Österreich mit einem beängstigenden Tempo voran. Wien wird in wenigen Jahrzehnten mehr als drei Millionen Menschen haben. Die Regionen müssen alle Anstrengungen unternehmen, der jungen Generation Perspektiven zu biete

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Ländliches Wegnetz

Magnus Gratl, Forum Land


Salzburg: der Fonds zur Erhaltung ländlicher Straßen (FELS)

Landesrat Sepp Eisl, Salzburg

"Die Erhaltung des ländlichen Wegenetzes ist von zentraler Bedeutung für den ländlichen Raum. Um diese Aufgabe bestmöglich zu bewältigen, wurde in Salzburg 1981 der Fonds zur Erhaltung ländlicher Straßen (FELS) gegründet. Im FELS wird ein über 3.000 Kilom

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Welche Herausforderungen die Finanzierung des Wegenetzes für die Gemeinden mit sich bringt

Bürgermeister Alois Margreiter, Breitenbach

„Das ländliche Wegenetz ist groß. Viele Gemeinden und auch die Straßeninteressentschaften in ganz Tirol kämpfen mit der Erhaltung der Straßen als Basisinfrastruktur in den Regionen. Das große Problem ist die Finanzierung. Viele Kilometer Straßen bedeuten

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Dörfliche Bausubstanz - mehr Leben in den Zentren

Dr. Franz Dirnberger, Referent für Baurecht, Bayerischer Gemeindetag

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Best Practice Südtirol

Dr.Arno Kompatscher, Präsident Südtiroler Gemeindenverband


Götzis: Vorarlbergs umfangreichstes Zentrumsentwicklungsprojekt

Ing. Egon Hajek, Geschäftsführer PRISMA Zentrum für Standort- und Regionalentwicklung GmbH

„Das Projekt – die Initiative Am Garnmarkt – zeichnet sich durch seine Zentrumslage und die damit verbundenen Entwicklungs- und Vernetzungsmöglichkeiten für die Marktgemeinde Götzis und die gesamte Kummenbergregion aus. Wichtiges Ziel ist die Schaffung ei

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Was auf Österreichs Gemeinden in Puncto Dorfkernbelebung zukommt

Helmut Mödlhammer, Präsident Österreichischer Gemeindebund

"Die Ortskerne sind für die Gemeinden von essentieller Bedeutung, weil sie nicht nur geographische und bauliche Zentren sind, sondern auch emotionale Mittelpunkte der Gemeinden. Sie sind Zentren der Begegnung mit vielen sozialen Aufgaben. Der Erhalt bzw.

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